Sportschule Kodokan
 

Judo mit Handicap

Spaß an der Bewegung zu vermitteln ist eines der wesentlichen Trainingsziele innerhalb der Gruppe

Judo ein Sportart für alle - auch für Menschen mit Handicap

Judo ist ein dynamisches Bewegungsangebot, weil es den Menschen ganzheitlich erfasst, weil man diesen Sport mit Leib und Seele betreiben kann. Und weil Judo spezifische Methoden, Techniken und Verfahren hat, die alles unterlassen, was zusätzlich schädigend oder störend wirken kann.

 

Die zwei Prinzipien des Judo

Das technische Prinzip vom Siegen durch Nachgeben betont die notwendige Bewegungsökonomie. Der Judoka will mit möglichst geringem Aufwand zu maximalem Erfolg kommen. Dieses läßt sich erreichen, wenn Körper und Geist zu einem höchst wirksamen Gebrauch trainiert werden. Das moralische Prinzip vom gegenseitigen Helfen und Verstehen läßt Judo zu einem ausgezeichneten Erziehungssystem werden. Wichtig zu wissen, dass dieses Prinzip nicht erst heute in diese Sportart hineininterpretiert wird, sondern – bereits vor über einhundert Jahren niedergeschrieben – die Grundlage für modernes Judo bildet.

 

Welche Zielsetzung steht dahinter ?

Ein Judoka kann seine Techniken verbessern, höhere Judograde erwerben, oder Wettkampfsport betreiben. Das Ziel des Judo der Behinderten besteht jedoch nicht primär darin, eine Wurftechnik effizient, brilliant und dynamisch auszuführen. Vielmehr will Judo dazu beitragen, den behinderten Menschen bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme dadurch zu helfen, dass sie ein kleines Stückchen mehr an Selbständigkeit und Handlungskompetenz gewinnen.

 

Judo als Rehabilitationssport

Judo wirkt mit den Mitteln des Sports ganzheitlich und unterstützt als eine von vielen Maßnahmen den Therapieplan des Arztes. Dabei werden insbesondere die konditionellen Fähigkeiten, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit sowie die Koordination von Gleichgewicht, Reaktion, Orientierung und Geschicklichkeit gefördert. Das spezifische Training darf nur von Übungsleitern mit entsprechender Qualifikation durchgeführt werden.

 

Wie sieht eine Judostunde aus ?

Eine Judostunde beginnt und endet mit einem traditionellen Grußzeremoniell. Die anschließende Aufwärmphase beinhaltet gymnastische Übungen und interaktive Spiele. Der judospezifische Teil besteht aus Fallübungen, partnerschaftlichem Training, Bodentechniken und Wurftechniken. Kämpferische Spiele und entspannende Phasenrunden die Judostunde ab. Bewegung, Spiel und Sportstehen im Zentrum positiver didaktischer Überlegungen des qualifizierten Übungsleiters. Indem das Spiel integrativer Bestandteil des methodischen Vorgehens, bzw. selbst Methode wird, kann auf die individuellen Interessen und Bedürfnisse behinderter Judoka besonders differenziert eingegangen werden. Es ist ein behindertenspezifisches Judo, das auf die unterschiedlichen motorischen Fähigkeiten der Teilnehmer Rücksicht nimmt und ihnen Zeit läßt, sich ihre Judotechniken individuell zu erarbeiten. Damit öffnet Judo den Weg zu sich selbst und zum Mitmenschen. Es wird zu einem integrativen Bewegungsangebot behinderter Menschen

 

Judo für Menschen mit Handicap beim KODOKANTEAM NEUHOF

Die Gruppe - Judomit Handicap - steht unter der Leitung von Albrecht Melzer (Zertifikat für Judo-Rehabilitationssport). Er verfügt über langjährige Erfahrung im Umgang mit Sportlern und Menschen mit Handicap. Die Gruppe – Judo mit Handicap – ist innerhalb des Landessportbundes Hessen (LSBH) auch Mitglied des Hessischen Judo-Verbandes. Die Übungsstunden werden als judoähnliche Gymnastik oder  Bewegungsspiele in Gruppen, gemäß der Gesamtvereinbarung über Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01.01.1994 durchgeführt. Über die Aufnahme von Behinderten in bestehende Judogruppen wollen wir Menschen mit Handicap helfen, ihre soziale Isolation zu durchbrechen, und den ihnen zustehenden Platz in unserer Gesellschaft einzunehmen.

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